Wirtschaftsmediation

Offene, versteckte oder latente Konflikte reduzieren die Produktivität, schaden der Moral und demotivieren.

Deshalb sollten Konflikte gelöst werden, bevor sie existenziell für den Unternehmenserfolg werden.

Wo Menschen miteinander zu tun haben, treffen immer auch Interessen, Charaktere, Emotionen und Stimmungen aufeinander. Es wäre blauäugig anzunehmen, dass dies immer völlig spannungsfrei verlaufen könne. Aber im Normalfall entwickeln die kleinen zwischenmenschlichen Reibungsflächen nicht die Kraft, ein zerstörerisches Feuer zu entfachen: Konventionen, Formalien, Erziehung, Rücksicht, Verständnis, ein regulierendes Eingreifen durch verantwortungsbewusste Führungskräfte sowie zeitliche und räumliche Distanz sorgen dafür, dass die entstehenden Funken folgenlos bleiben.
 
Es gibt jedoch Situationen in denen diese Mechanismen nicht mehr greifen und das Entstehen eines existenzbedrohenden Feuers durch solchen Funkenflug begünstigt wird. Ist der Konflikt gar bereits latent vorhanden oder ausgebrochen, dann sollte dessen Effekt begrenzt werden.

In einem solchen Fall greift ein externer Mediator ein und sorgt im ersten Schritt für eine Entschärfung des Konflikts. Im zweiten Schritt schafft er eine Win-Win-Situation für die Konfliktparteien und letztlich sorgt er somit für eine langfristige und positive Lösung der Probleme. Die Ursachen des Konflikts werden thematisiert, diskutiert und gemeinsam wird eine verbindliche Lösungsstrategie entwickelt. Dies erfolgt, während die anderen Unternehmensbereiche sich dem Tagesgeschäft widmen.

Die Mediation ist die im Vergleich kostengünstigste Lösung von Spannungen zwischen Menschen im Unternehmen. Die Alternative wäre unvergleichlich teurer. Hat erst einmal eine (innere) Kündigung stattgefunden, wandern Leistungsträger ab, nicht selten zum Wettbewerb. Es muss erst wieder neues Personal rekrutiert und eingearbeitet werden. So vergeht wertvolle Zeit.